So gelingt die Zusammenarbeit mit schwierigen Kund:innen

Mit unseren Tipps gelingt dir selbst mit den schwierigsten Kund:innen die Zusammenarbeit!

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Von RedaktionMai. 2023

Als Mediaberater:in kennst du verschiedenste Kundentypen. Da gibt es welche, mit denen würde man sich ohne Probleme nach Feierabend auch mal auf ein Bier treffen, die Chemie stimmt und man ist menschlich auf einer Wellenlänge.

Und dann gibt es vielleicht auch den oder die ein oder anderen Kund:in, mit dem die Zusammenarbeit eine echte Herausforderung sein kann.

Was "schwierig" bedeutet

Welche Charaktere man selbst als angenehm oder eher schwierig empfindet, hängt viel mit der eigenen Persönlichkeit zusammen. Als Verkäufer:in bist du dir schon seit Beginn deiner Laufbahn im Klaren, dass es mitunter nicht immer nur einfach ist. Manchmal „menschelt“ es eben einfach und wir sind alle keine Maschinen.

Genauso, wie uns manch ein Kunde/eine Kundin nicht so sympathisch ist, sind wir selbst anderen auch mal unsympathisch oder tun etwas, was jemand anderen verärgert. Wir zeigen dir deshalb, wie du mit solchen Menschen umgehst und die Zusammenarbeit gut meistern kannst.

Akzeptanz der Antipathie

Wenn eine Kundenbeziehung nicht von gegenseitiger Sympathie geprägt ist und die Zusammenarbeit ein wenig holprig verläuft, empfindet man vor allem eins: Frustration. Mit der Frustration kommen vielleicht die ersten Selbstzweifel:

„Liegt es an mir? Mache ich irgendetwas falsch?“. Mache dir bewusst, dass die Zusammenarbeit in der Arbeitswelt nicht durch gegenseitige Zuneigung geprägt sein muss. Sondern vor allen durch Respekt.

Die Eigenart eines anderen Menschen zu respektieren bedeutet vor allem auch Akzeptanz. Und deshalb solltest du dir immer wieder bewusst machen: Du kannst das Gegenüber nicht ändern. Aber du kannst deine eigene Einstellung ändern.

Der längere Atem

Die eigene Einstellung zu ändern erfordert viel Arbeit. Versuche, Problemkund:innen als Herausforderung zu sehen und als Chance, etwas Neues zu lernen und daran zu wachsen.

Oft ärgern wir uns über das Verhalten eines anderen Menschen, dabei meint derjenige es nicht böse oder verhält sich nicht absichtlich „schwierig“. Behalte die Nerven, bleibe geduldig und zuvorkommend – am Ende kannsz du hiervon nur profitieren.

Wer den längeren Atem hat, ist klar im Vorteil. Du kannst es auch: „Der Klügere gibt nach“, nennen, wobei das natürlich nicht heißt, dass du dich respektlos behandeln lassen solltest. Mache dir deinen Standpunkt immer klar, beweise Rückgrat und suche dir ein Ventil für eventuellen Frust.

Dampf ablassen – Frustration senken

Alles in sich rein zu fressen kann auf Dauer krank machen und ist nicht der richtige Weg. Tausche dich auch mal mit deinen Kolleg:innen aus und frage nach deren Methoden im Umgang mit schwierigen Kund:innen. Deinen Kund:innen gegenüber wahrst du natürlich immer alle gängigen Formen der Höflichkeit – hinter verschlossener Tür kann man sich aber auch mal gehörig Luft machen! Oft ist das wie ein reinigendes Gewitter:

Danach ist alles wieder gut und du kannst dich wieder anderen Aufgaben widmen. Sich Rat und Unterstützung aus dem direkten Arbeitsumfeld zu suchen, solltest du nicht als Schwäche empfinden. Sich im Team über zwischenmenschliche Strategien im Umgang mit Kund:innen auszutauschen kann für jede:n Einzelne:n sehr hilfreich sein – vielleicht hast du selbst schon Erfahrungen gemacht, von denen jemand anderes sich auch etwas abschauen kann.

Problem oder Herausforderung?

Der Unterschied zwischen Problem und Herausforderung ist der eigene Blick auf die Dinge:

Etwas als „Problem“ zu bezeichnen beinhaltet gleich vorab den Wunsch, es so schnell wie möglich wieder loswerden zu wollen. Siehst du etwas als „Herausforderung“ ist die Situation oder der schwierige Kunde/die schwierige Kundin immer noch gleich, allerdings beschäftigst du dich aus dieser Sicht mit Lösungen und kannst auch aus unangenehmen Situationen etwas Positives für dich selbst mitnehmen.

Eigentlich trickst du dein Hirn hiermit nur aus, aber genau darum geht es: Die eigene Einstellung beeinflussen und die Dinge von einer anderen Seite sehen. Mit Gelassenheit und einer positiven Grundeinstellung kommst du so nicht nur besser mit schwierigen Kund:innen zurecht.

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