Slide für Slide zum Verkaufserfolg

Wie du deine Präsentation richtig gestaltest – und was du dabei vermeiden solltest.

Freepik © wayhomestudio
Von Anna-Lena DeuerlingAug. 2023

Das Erstellen einer guten und professionellen Präsentation sollte jede:r Verkäufer:in verinnerlicht haben. Trotzdem passieren gerade unter Zeitdruck immer wieder dieselben Fehler. Unser Leitfaden soll dir helfen, den Überblick zu bewahren und Schritt für Schritt eine strukturierte und überzeugende Präsentation zu erarbeiten.

Slides mit Konzept

Überlege dir noch vor der Erstellung deiner Power-Point-Präsentation, welches Konzept du verfolgen willst. Welche Funktion und welchen Nutzen haben die einzelnen Folien für deine Zuhörer:innen? An welcher Stelle steht eine Aussage für sich, und wann bedarf sie einer eigenen Überschrift? Erst wenn du diese Fragen beantwortet hast, kannst du sinnvolle Folien erstellen, die nicht nur visuell ansprechend, sondern auch inhaltlich sinnvoll sind.

Weniger ist mehr

Bei trockenen Informationen und Zahlen neigen einige dazu, ihre Präsentationen mit Grafiken, Bildern und sonstigen Extras zu füllen, die den Inhalt auflockern sollen. Doch übermäßige Ausschmückung und überladene Folien bewirken dann oft das Gegenteil: Sie lenken ab.

Jede Visualisierung sollte gezielt eingesetzt werden, um komplexe Inhalte verständlicher zu machen. Die Informationen und das gesprochene Wort sollen schließlich durch die Präsentation unterstützt werden und nicht hinter einem visuellen Feuerwerk verschwinden.

Das richtige Format

Hast du die inhaltlichen Richtlinien festgelegt, so geht es an die Formatierung. Hier gilt das Gleiche wie bei Bildern und Grafiken: Viele unterschiedliche Formate, Größen und Effekte lenken nur vom Wesentlichen ab. Die folgenden Regeln sollen dir beim Gestalten deiner Slides helfen.

  • Kurze, klare Aussagen
  • Schriftgröße 30 - 40
  • Schriftart Arial oder Calibri
  • Angemessene Bildqualität, die nicht nur auf Ihrem PC, sondern auch auf der Leinwand scharf angezeigt wird
  • Diagramme: einfach und klar verständlich

Der oder die Redner:in im Mittelpunkt

So überzeugend die Präsentation auf der Leinwand auch sein mag – im Vordergrund sollte immer der oder die Redner:in stehen. Der Blickkontakt deiner Zuhörer:innen sollte bei jedem neuen Slide nur kurz der Leinwand oder Folie gelten, in erster Linie aber dir. Beginne deshalb nie einen Vortrag direkt mit einer Folie, sondern mit gesprochenen Worten und intensivem Blickkontakt. Die visuelle Präsentation gibt zwar eine gewisse Sicherheit, klammere dich aber nie zu sehr daran. Wechsle beim Erläutern der Folien immer wieder deinen Standort. Zeige und erkläre Sachverhalte abwechselnd an der Leinwand, dann wieder frei.

Erst der Inhalt, dann die Folie

Es gilt: Auf mündlich wiedergegebenen Inhalt folgt der visuelle Beitrag. Im Idealfall kennen die Zuhörer:innen schon die wesentliche Aussage, bevor du die dazu passende Folie anzeigst. Der besprochene Slide bleibt im Anschluss so lange präsent, bis die darauf folgenden Inhalte eingeführt wurden und die zentralen Aussagen bekannt sind. Achte darauf, dass du zu Beginn die Folien im Überblick erklärst, erst dann im Detail. Lasse im Anschluss den Anwesenden Zeit zum Lesen.

Generell ist ein freier Vortrag ein Plus, deine Zuhörer:innen werden dir besser folgen können.  Denke aber daran, dass die Aussagen, die wohlüberlegt und gut formuliert auf der Folie stehen, nicht durch freies Erklären verwässert werden sollen.

Nehme dir für die Vorbereitung deiner Präsentation ausreichend Zeit. Unsere Checkliste zur guten Präsentations-Vorbereitung hilft dir schon im Voraus. Dein Umsatz wird es dir danken, denn: Gut präsentiert ist halb verkauft.

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