In 4 Schritten zum potenziellen Neukunden

Es gibt Unternehmen in deinem Sendegebiet, die man einfach kennt. Typische Branchen und Geschäftszweige, mit einigen Ansprechpartner:innen arbeitest du schon jahrelang erfolgreich zusammen. Doch wie findet man potenzielle Neukunden, auch wenn die gängigen Branchen schon „abgegrast“ sind?

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Jun. 2023

Schritt 1: Das Gute…

... liegt oft sehr nah, also musst du nicht immer in die Ferne schweifen. Glücklicherweise sind die meisten Unternehmen (egal ob groß, mittelständisch oder klein) auf Google Maps zu finden.

Rufe deinen Standort in Google Maps auf und begebe dich auf den virtuellen Streifzug, was alles rundherum zu finden ist: Viele Unternehmen, Restaurants oder Einzelhändler wirst du bereits kennen. Manche von ihnen stehen vielleicht schon auf deiner Wunschkunden-Liste.

Wer hier noch nicht steht, sich aber anbieten würde, der kommt auf deine Liste der potenziellen Neukund:innen.

 

Schritt 2: Informationen sammeln

Bevor du die Kandidat:innen auf deiner Liste kontaktierst, sammle alle relevanten Informationen:

  • Wie sehen die bisherigen Werbemaßnahmen aus?
  • Wie positioniert sich das Unternehmen in Sachen Außenwirkung?
  • Welche Zielgruppe wird angesprochen?
  • In welchem Preissegment bewegen sich die Produkte und Dienstleistungen?

Um an möglichst viele, umfassende Informationen zu gelangen, kannst du auf verschiedene Arten vorgehen – mit der Recherche auf der Webseite des „Zielobjektes“ fängt es natürlich an.

Dann arbeite dich durch die verschiedenen Social Media Profile wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube und suche zusätzlich im Netz nach Presseberichten und Ähnlichem.

Wenn du gründlich sein möchtest, abonniere doch einfach den Unternehmens-Newsletter, sollte es einen geben. So erfährst du bereits einiges über die Ansprache von deren Endkund:innen und über aktuelle Werbeanlässe, Angebote oder Aktionen.

Zusätzlich kannst du über Google Alerts einrichten, dass du per Mail benachrichtigt wirst, wenn etwas Neues im Netz über besagte Werbekund:innen erscheint und bleibst so ebenfalls auf dem Laufenden.

 

Schritt 3: Profile erstellen

Um für dich die wichtigsten Informationen zu bündeln und aufzubereiten, kannst du im Folgenden deine Recherche-Ergebnisse nutzen, um Profile anzulegen.

Diese helfen dir zu definieren, wo die potenziellen Neukund:innen von deinem Angebot profitieren könnten, was ihre aktuellen Herausforderungen sind, ob sie sich für eine Employer Branding Kampagne eigenen etc.

Die bisherigen Werbemittel und die Aufmachung des digitalen Auftrittes geben dir vorab ein Gefühl dafür, wo du die Kund:innen einordnen musst und wie du am besten auf sie zugehen kannst.

 

Schritt 4: Networking nutzen

„Die Welt ist ein Dorf“, ist nicht nur so dahingesagt – gerade in kleinen bis mittelgroßen Städten kennen sich die Menschen in den meisten Branchen und innerhalb der Innenstädte.

Nutze dein Netzwerk vor Ort, um an weitere Informationen zu gelangen. Besuche Veranstaltungen, bei denen du mit den richtigen Leuten ins Gespräch kommst, und profitiere vom System der Weiterempfehlung.

Deine Kund:innen sind wiederum untereinander gut vernetzt und werden eine positive Zusammenarbeit mit dir und deinem Unternehmen auch weitererzählen. Um von dieser Mundpropaganda zu profitieren, solltest du allerdings auch dort sein, wo gute Netzwerker:innen sich aufhalten und neue Menschen und Kund:innen kennenlernen kannst.

Nutze hier auch den digitalen Weg über dein XING-Profil, ein von vielen noch unterschätzter Weg, um auf Querverbindungen zu stoßen und dich als Experte/Expertin in der Branche zu positionieren.

Über XING kannst du leicht einsehen, wer dein Profil zuletzt besucht hat und durch die Nachrichten-Funktion persönlich und unkompliziert mit potenziellen Neukund:innen in Kontakt treten.

 

Die Mühe lohnt sich

Der Recherche-Aufwand vorab erfordert einiges an Zeit und Hingabe – zahlt sich jedoch langfristig für dich aus. Das Sammeln von Informationen noch vor dem ersten Kontakt verschafft dir Expertise und ein Gespür für potenzielle Neukund:innen.

Schon beim ersten Termin kannst du von der geleisteten Vorarbeit profitieren, indem du die richtigen Fragen stellst und unter Beweis stellst, dass du gut informiert und auf dem Laufenden bist. Du kannst für die gefragten Ansätze die passenden Lösungen parat haben und dadurch einen prägenden Eindruck hinterlassen.

 

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