5 Life-Hacks für mehr Konzentration beim Arbeiten

1. To-Do-Listen
Wer mit To-Do-Listen und klaren Zielen arbeitet, kann auch viel besser darauf hin arbeiten. Du kannst hier vom Großen ins Kleine gehen und überlegen: Was sind deine Jahresziele? Was musst du jeden Monat erreichen, um dorthin zu gelangen?
Diese Aufgaben können dann auf die einzelnen Wochen und dann auf die jeweiligen Tage heruntergebrochen werden. Hast du im täglichen Ablauf Aufgaben, die dir einfach nicht schmecken wollen, setze diese an den Anfang der Liste, nach dem Motto: „Eat that frog.“
Unliebsame Aufgaben werden nicht einfacher, wenn man sie aufschiebt. Wenn du sie sofort erledigst, kannst du dich im Nachgang den angenehmeren Themen widmen.
2. Arbeits-Intervalle erstellen
Niemand kann am Stück 8 Stunden lang konzentriert arbeiten – abgesehen davon wäre das auch gesundheitlich bedenklich. Unterteile deine Arbeitstage daher in Intervalle, je nach den Aufgaben, die auf dich warten.
Wenn du die Aufgaben priorisiert hast und den Arbeitsaufwand abschätzen kannst, schnüre dir am besten gebündelte Pakete von ca. 1 - 1-ein halb Stunden am Stück – und in dieser Zeit bleibt das Smartphone in der Tasche, nur die Tabs, die du zum Arbeiten benötigst sind im Browser offen.
So eliminierst du mögliche Ablenkungen. Solltest du zu mehreren in einem Büro sitzen oder dich in einem Großraumbüro befinden, hilft Musik auf den Ohren und die Absprache mit Kolleg:innen, wann du wieder „ansprechbar“ bist für Dinge die theoretisch warten können.
3. Kommunizieren und Termin-Blocker vorsehen
Vor lauter Terminen kommst du nicht dazu, deinen Papierkram zu erledigen? Die Atmosphäre im Großraumbüro sorgt immer wieder für Unterbrechungen, zum Beispiel, wenn Kolleg:innen vorbeikommen und etwas fragen?
Kommuniziere intern die Zeiten deutlich, in denen du verfügbar bist für Fragen und Gespräche – und kommuniziere auch ganz klar die Zeiten, in denen du konzentriert an deinen Projekten arbeiten willst.
Fällt es dir schwer, diese Aufgaben zu priorisieren, schiebst du sie immer weiter vor dich her und kommst in Verzug. Ein gutes Vorgehen ist das Erstellen von Termin-Blockern.
Einen Termin mit sich selbst ausmachen? Klingt erst mal seltsam und kleinlich, kann dir aber helfen, dir Freiräume für wichtige Aufgaben zu nehmen, die sonst leicht hinten runterfallen und sich später auf deinem Schreibtisch türmen würden.
4. Bewegung und Lüften
Zwei wichtige Punkte, die du nicht vernachlässigen darfst: Bewegung und frische Luft bringen den Kreislauf in Schwung und helfen dir, konzentrierter und mit mehr körperlichem und geistigem Wohlbefinden durch den Tag zu kommen.
Wenn du es tagsüber immer wieder vergisst, besorge dir eine App, die dich daran erinnert oder speichere dir selbst alle 2 Stunden Serien-Erinnerungen ein. Ein Post-It als Reminder am Bildschirm kann auch Wunder wirken.
Verbinde die Bewegung mit einem Spaziergang zum nächsten Kaffee oder einer Runde durch den Gang, wenn möglich kannst du auch draußen frische Luft schnappen – der ein oder andere Plausch mit Kolleg:innen kann hier auch entspannend und entschleunigend wirken.
5. Bildschirmpausen einplanen
Unsere Augen sind nicht dafür gemacht, 8 Stunden am Tag auf einen beleuchteten Bildschirm zu schauen – das ermüdet das Hirn und setzt uns permanenten unnatürlichen Reizen aus.
Bewusste Bildschirmpausen können dem Übermüden von Augen und Kopf entgegenwirken. Wichtig ist hierbei, dass du eine 5 minütige Bildschirmpause nicht dazu benutzt, etwas anderes an deinem Bildschirm zu machen oder stattdessen den Computerbildschirm gegen das Handy-Display eintauscht.
Gehe bewusst weg vom Digitalen und suche stattdessen Abwechslung in haptischen Aufgaben, einer Unterhaltung, einem Blick aus dem Fenster oder schließe die Augen für einen Moment.